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Mit Nobelpreisträgern auf dem Bodensee - (12.07.2018)

Ein Jungforscher im Gespräch mit einem Nobelpreisträger.Jufo-Gruppe auf der NobelpreisträgertagungJufos im Gespräch mit Nobelpreisträger GilbertDas Land Baden-Württemberg hat am 29. Juni 2018 traditionsgemäß zum Abschlusstag der Nobelpreisträgertagung in Lindau mit Schifffahrt über den Bodensee eingeladen.
Neben 18 Nobelpreisträgern und rund 600 internationalen Nachwuchswissenschaftler/innen konnte  Ministerialdirektor Ulrich Steinbach, Amtschef im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst,  unsere Landessieger/innen Jugend forscht mit Betreuern als Gäste begrüßen.
Unter dem Motto "Your first step to Stockholm: Baden-Württemberg" hatten sie die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre mit Nobelpreisträgern wie Steven Chu (Physik, 1997), Martin Chalfie (Chemie, 2008) oder Walter Gilbert (Chemie, 1980) auszutauschen.
Für Benedikt Heim, Leo Grossman und Yannick Resch vom phaenovum, Lörrach war es ein ganz besonderer Tag, denn sie durften auf der MS Sonnenkönigin neben Vertretern der Universitäten an einem eigenen Stand ihren " Pill-O-Mat " passend zum Thema "Medizin und Medizintechnik" vorstellen.
Auf der Mainau fand zunächst eine Podiumsdiskussion „Science in a Post-Factual World“ statt, danach gab es ein gemeinsames Picknick im Arboretum. Nach der offiziellen Verabschiedung vor dem Schloss ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem Schiff bei Musik und Tanz  zurück nach Lindau.
Es war ein unvergesslicher Tag für alle TeilnehmerInnen.
Unser Dank gilt dem Staats- und dem Wissenschaftsministerium sowie der Reinhold-Beitlich-Stiftung, Tübingen.
 

Fotos: Marianne Rädle

 

Tag der Wissenschaft - (12.07.2018)

Luis Moser beim Tag der WissenschaftNiklas Abraham beim Tag der WissenschaftBeim Tag der Wissenschaft, der am 30.06.2018 auf dem Campus der Universität Stuttgart stattgefunden hatte, war auch wieder Jugend forscht mit einem Stand eingeladen.  
Luis Moser von der Robert-Bosch-Schule, Ulm präsentierte das Vogelhaus von morgen mit Lichtsteuerung, Futterspender, Kameraüberwachung, Wetterstationsfunktionen, wobei die Daten auch mobil abgefragt werden können. Mit dem Kaye-Effekt befasste sich Niklas Abraham vom Schönbuch-Gymnasium, Holzgerlingen. Der Kaye-Effekt ist ein Phänomen, bei dem z.B. Flüssigseife, die auf eine glatte Oberfläche fließt, als dünner Strahl in faszinierenden Formen und Wegen wieder zurück geschleudert wird.
Neben der Präsentation der Projekte konnten unsere Aussteller viele Angebote der Fakultäten zur aktuellen Forschung wahrnehmen - ein abwechslungsreicher Tag für die beiden Schüler!
 

 

Preisträger-Schulen auf hoher See! - (28.06.2018)

Aldebaran2Aldebaran1Das Forscherteam aus  Gengenbach und Tuttlingen mit ihrem Betreuer, Herrn Dr. Elge.Bei den beiden Landeswettbewerben Jugend forscht und Schüler experimentieren hatten das Marta-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach, die Gotthilf-Vollert-Schule, Tuttlingen, das Jugendforschungszentrum Schwarzwald-Schönbuch e.V., Nagold und das Schulzentrum Rudersberg einen eigenen Exkursionstag auf dem Bodensee gewonnen. In den Pfingstferien ging es an Bord der Aldebaran: An einem ganzen Tag war die Crew ganz alleine für die jeweilige Gruppe - welch ein Luxus!
Die Schüler/innen konnten zusammen ihren Betreuer/innen und den Wissenschaftlern eigene Experimente machen, aber auch verschiedene Methoden der Meeresforschung kennenlernen.
Für dieses einmalige Angebot und den damit verbunden Schulpreis bedanken wir uns bei der Baden-Württemberg und dem Team der Aldebaran.
 

 

Tag der Technik an der Hochschule in Albstadt-Sigmaringen - (28.06.2018)

DatenloggerNachthimmelKachelofenStoppuhrUnter Beteiligung von mehr als 60 Firmen und Einrichtungen fand am 15. Juni 2018 an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in Ebingen zum 12. Mal der  Tag der Technik statt.  Unter dem Motto "Technik verstehen und begreifen” gaben Auszubildende, Studierende, Ingenieure sowie Schüler Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder und Projekte. Welch hohen Stellenwert Jugend forscht hat, zeigte sich gleich bei der Eröffnung, denn als allererster Beitrag durfte Alice Höfler vom Hegau-Gymnasium Singen  ihr Landessiegerprojekt  " Planung, Bau und Einsatz eines Feinstaub-Nassabscheiders für Kleinfeuerungsanlagen" noch vor der Begrüßung durch Frau Dr. Ingeborg Mühldorfer, Rektorin der Hochschule Albstadt-Sigmaringen,  auf der Bühne vorstellen.
Wie alle anderen Aussteller hatte Alice im neu eröffneten Hochschul-Gebäude einen eigenen Stand. Jugend forscht war den ganzen Tag an drei Orten präsent und auch die anderen Teilnehmer von Jugend forscht  gaben teilweise Interviews auf der Bühne.  
So waren die beiden Jüngsten, Vincent Tröger und Alexander Renner vom Gymnasium Balingen, an mehreren Stationen aktiv. An ihrem Stand präsentierten sie ihr Projekt " Temperatur - Datenlogger", auf der Bühne berichteten sie vom Einsatz am Gymnasium sowie den weiteren Planungen und in einem Workshop konnte jeder eine Rakete bauen, die auch dann gestartet wurde.
Groß war das Interesse an der Arbeit von Antonio Schmusch, (Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, Balingen) und Moritz Wolf, (Gymnasium Balingen), die am Progymnasium Rosenfeld und in Dotternhausen das Projekt " Monitoring der diffusen Himmelshelligkeit bei Nacht" erarbeitet hatten.
Vom Remstal-Gymnasium, Weinstadt war Thorben Schey angereist. Bei schönem Wetter konnte er im Außengelände seine multifunktionale Sportuhr aufbauen und mit einem Bobbycar-Rennen deren Funktionsfähigkeit zeigen. Voller Begeisterung testeten auch Professoren diese praktische Uhr und gaben Thorben Tipps zum Ausbau des Systems, das er als aktiver Schwimmer selbst zum Training benutzen will.
Während des ganzen Tages boten sich für unsere AusstellerInnen verschiedene aktuelle  Technikangebote, sodass sich auch in dieser Hinsicht ein Tag in Albstadt  sehr gelohnt hat.
Unser Dank gilt vor allem Herrn Kliem von der Hochschule und dem VDI für die Organisation und Unterstützung  von Jugend forscht beim Tag  der Technik.
 

 

Jufend forscht auf der CEBIT - (18.06.2018)

Treffen mit Frau Dr. Hoffmeister-Kraut (links)Messestand: v.l. Lukas Ruf u. Mai SaitoIm Rahmen des Landeswettbewerbs Jugend forscht in Stuttgart erhielten wir als Preisträger die Möglichkeit unsere Messenger App DontSpy bei der CEBIT, der weltweit größten Informatik-Messe in Hannover, auf dem Baden-Württemberg-International-Stand vorzustellen.
Am Montag reisten wir voller Erwartungen nach Hannover und kamen nach fast 7 Stunden Fahrt auf der Messe an. Nach der Suche nach dem Eingang in die Halle fanden wir den Stand selber schnell und bauten auf und testeten ausführlich. Am Abend bezogen wir unsere Mietwohnung – unser Zuhause für 5 Tage - und deckten uns im nächstgelegenen Supermarkt mit Lebensmitteln für das Frühstück und Abendessen ein.
Am nächsten Morgen fuhren wir so zur Messe, dass wir pünktlich um 10 Uhr startbereit waren. Schon am ersten Tag konnten wir interessante Gespräche führen, besichtigten aber auch selber andere spannenden Stände. Abends gab sich die Ministerin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL die Ehre zu einem Abendessen im Rahmen der CEBIT 2018 alle baden-württembergischen Aussteller einzuladen. Der Abschluss des ersten intensiven Messetages war ein Konzert von Mando Diao, welches auf dem CEBIT-Gelände stattfand.
Auch der dritte Tag war voller aufregender Ereignisse. Bereits am Morgen bekam der Baden-Württemberg-Stand Besuch von Frau Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut. Danach besuchten wir neben einer ganzen Reihe an anderen Ausstellern auch Vorträge, die von Themen wie künstlicher Intelligenz bis hin zu ethischen Fragestellungen reichten. Am Ende des Messe-Tages war es jedoch noch lange nicht zu Ende. Nach einem Get-together-Event,
das das Zusammentreffen von den Ausstellern des Baden-Württemberg-Standes mit interessanten Gesprächen mit sich brachte, konnten wir den Abend wortwörtlich ausklingen lassen - nämlich mit Jan Delay. Sein Konzert konnten wir sogar zeitweise auf dem Riesenrad der CEBIT mitverfolgen, sodass uns die außergewöhnliche Perspektive die Beliebtheit des Konzerts vor Augen führte. Auf unserem Heimweg konnten wir zudem 300 Drohnen im Rahmen einer Light-Show bewundern, deren "Chorographie" eigens für die CEBIT konzipiert wurde.
Auch der nächste Tag brachte einige Gespräche in internationalem Rahmen und ebenso konnten wir Vorträge verfolgen und spannende Attraktionen der CEBIT besuchen. Nach diesem erfolgreichen Messetag erkundeten wir auf eigene Faust noch die Innenstadt Hannovers.
Leider musste auch der letzte Messetag irgendwann einmal kommen, in dem wir erneut in die CEBIT-Stimmung eintauchten und dann am Abend die Rückreise antraten.
Die fünf Tage in Hannover, die wir bei der CEBIT verbringen durften, werden wir lange in Erinnerung behalten. Die Messe war mit ihren Attraktionen, den zahlreichen Konversationen, die wir mit Besuchern und anderen Ausstellern führen konnten, mehr als überwältigend. Auch überzeugte uns die Neukonzeption der Messe, sodass wir mitunter dadurch auch Musikern und spannenden Show Acts begegneten. Wir sind den Personen und Organisationen, die uns die Tage ermöglichten, sehr dankbar!


Bericht von: Mai Saito, Lukas Ruf und Tobias Straub (SFZ® Südwürttemberg, Standort Tuttlingen)

Fotos: Baden-Württemberg International

 

Jugend forscht-Team auf der Ham-Radio in Friedrichshafen - (11.06.2018)

Messe Ham Radio 2Messe Ham Radio 1Messe Ham Radio Pressefoto
Im Rahmen der Messe „Ham Radio“, der größten internationalen Amateurfunkermesse Europas, wurden zwei Jugend-forscht-Projekte auf der Messe in Friedrichshafen am Stand des DARC e.V. (Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.) vorgestellt. An allen drei Messetagen (1.-3.Juni 2018) konnten die Projekte von interessierten Besuchern angeschaut werden. Es entstanden einige spannende und öfter auch längere Gespräche zwischen den Besuchern und den Jungforschern.
Jonas Gaiser (Schülerforschungslabor Kepler-Seminar e.V., Stuttgart, Gottlieb-Daimler-Schule 1, Sindelfingen) präsentierte seine computergestützte Billardhilfe. Mit Hilfe eines Farbsensors kann die Position des Queues und der Kugeln erkannt werden und dann die Bahn der Kugeln berechnet und somit vorhergesagt werden. Bei der Ausstellung auf der Messe hatte nicht nur der Jungforscher seinen Spaß mit dem Projekt, sondern auch viele Besucher probierten das vereinfachte Billardspiel begeistert aus. Zum anderen hat Alice Höfler (Hegau-Gymnasium, Singen) ihren selbst entwickelten Feinstaubfilter für Kleinfeuerungsanlagen, wie z.B. Kachelöfen, vorgestellt. Mit diesem kann sie bis zu 98% des Feinstaubes aus dem Rauchgas entfernen.
Diese Teilnahme an der Messe "Ham Radio" und die damit verbundene Präsentationsmöglichkeit vor internationalem Publikum wurde vom DARC als Sonderpreis beim Landeswettbewerb Jugend forscht vergeben. Der Preis beinhaltet auch die Übernahme der Reisekosten und vor allem die Übernachtung im HAM-Camp, was ein ganz besonderes Erlebnis war. Unser Dank gilt den Vertretern des DARC e.V., insbesondere Frau Heine.

Fotos: Ham Radio Friedrichshafen

 

Von 9 Projkten aus BaWü landen 7 auf dem Treppchen beim Bundeswettbewerb - (28.05.2018)

Bundeswerttbewerb 2018Teilnehmer des Bundeswettbewerbs 2018Erneut gehört Baden-Württemberg zu den erfolgreichsten Bundesländern des Bundeswettbewerbs: In Darmstadt erzielten die Sieger des Landeswettbewerbs drei zweite, drei dritte sowie einen fünften Platz. Dazu gab es zahlreiche Sonderpreise.

 

Weiterführende Links:

Platzierungen und Kurzfassungen der Teilnehmer beim Bundeswettbewerb aus Baden-Württemberg.

Sämtliche Platzierungen und Preise des Bundeswettbewerbs in Darmstadt.

 

Auftakt zum 53. Bundesfinale von Jugend forscht bei Merck in Darmstadt - (24.05.2018)

Spring


Deutschlands beste Nachwuchsforscher präsentieren ihre Projekte vom 24. bis 27. Mai 2018 im darmstadtium   

 

Start frei für den 53. Bundeswettbewerb von Jugend forscht bei Merck in Darmstadt: Heute beginnt im darmstadtium das Gipfeltreffen von Deutschlands besten Jungforscherinnen und Jungforschern. Bis Sonntag, 27. Mai 2018, treten 182 junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit insgesamt 105 Forschungsprojekten in den wissenschaftlichen Wettstreit. Sie alle haben sich als Landessieger für das diesjährige Bundesfinale qualifiziert.

 

„Ich gratuliere allen Finalisten der diesjährigen Wettbewerbsrunde zu ihrem riesigen Erfolg! Sie haben das Motto des Wettbewerbs „Spring“ in die Tat umgesetzt, sich etwas zugetraut und schon allein mit ihrer Finalteilnahme viel erreicht“, sagte Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., in Berlin anlässlich des Finalauftakts. „Besonders freue ich mich über die ungebrochene Anziehungskraft des Wettbewerbs. Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehr als 12 000 junge Talente mit ihren Ideen eingebracht. Mit ihrem Wissensdrang, ihrer Kreativität und viel Herzblut forschen sie an neuen Innovationen, die das Leben unserer Mitmenschen besser machen können. Das finde ich klasse und das kann uns alle mit Zuversicht in die Zukunft blicken lassen.“

 

Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten Dr. Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck sowie Bundespatenbeauftragter, und Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. und Bundeswettbewerbsleiter, alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Bundesfinale 2018. „Wir freuen uns auf ein Festival der Forschung mit vielen talentierten Nachwuchswissenschaftlern. Ihre Neugier möchten wir fördern, denn sie steht am Anfang bahnbrechender Technologien, die das Leben von Menschen verbessern“, erklärte Oschmann.

 

Am Samstag, 26. Mai 2018, findet um 18:30 die Sonderpreisverleihung im M-Sphere bei Merck in Darmstadt statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und Wissenschaftsorganisationen überreichen zahlreiche hochwertige Sonderpreise wie Forschungspraktika und Studienreisen. Höhepunkt des 53. Bundesfinales ist die Siegerehrung mit Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, 27. Mai 2018, um 10:30 Uhr im darmstadtium in Anwesenheit von Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister und 1. Vizepräsident der Kultusministerkonferenz (KMK), sowie weiterer Ehrengäste.   

 

Hier können Sie einen Film des SWR über zwei Projekte aus Baden-Württemberg sehen. Beide starten beim Bundeswettbewerb.

 

Baden-Württemberger Jufos erfolgreich beim ISEF - (24.05.2018)

ISEF 2018 Bei der 69. Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF) in Pittsburgh, Pennsylvania hat sich das 18-köpfige deutsche Team erfolgreich präsentiert und insgesamt 13 Preise gewonnen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht waren in der vergangenen Woche in den USA beim weltweit größten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb mit elf innovativen Forschungsprojekten an den Start gegangen. An der Intel ISEF, die vom 8. bis 13. Mai 2018 ausgetragen wurde, nahmen rund 1 800 junge Wissenschaftler aus über 75 Ländern teil.

 

Im Fachgebiet Embedded Systems wurde Lukas Nullmeier (19) aus Waiblingen mit einem zweiten Preis in Höhe von 1.500 US-Dollar ausgezeichnet. Der 19-Jährige konstruierte einen für das Auge ungefährlichen Infrarot-Laserpointer.

 

Einen mit 1.500 US-Dollar dotierten zweiten Preis errangen Lennart Resch (17) und Tim Kubetzko (18) aus Lörrach mit ihrem Projekt „Galileis Leiteralbtraum“ im Fachgebiet Physics and Astronomy.

 

Ronja Spanke (18) aus Steinen präsentierte Erklärungsansätze für die Ursachen des Phänomens zentnerschwerer, wandernder Steine an zwei Orten in Kalifornien und Spanien. Dafür wurde sie mit einem Certificate of Honorable Mention der American Meteorological Society sowie einer Honorable Mention der National Aeronautical and Space Administration als Sonderpreise ausgezeichnet.

 

Foto: Die Teilnehmer aus Baden-Württemberg beim ISEF (Quelle: Renate Spanke)

 

Nachwuchstüftler präsentieren innovative Echtzeitregelung für 5-Achs-Fräsmaschinen auf der Hannover Messe 2018 - (07.05.2018)

Hannover Messe mit Ministerin Anja KarliczekVorführung mit der Ministerin auf der Hannover Messe

Die beiden Jugend forscht Preisträger Marc Engelhardt (21) aus Dornstadt und Lukas Bohnacker (17) aus Blaubeuren präsentierten ihre innovative Echtzeitregelung für 5-Achs-Fräsmaschinen auf der weltweit wichtigsten Industriemesse in Hannover.

Programmierbare 5-Achs-Fräsmaschinen können Werkstücke aus einem Materialblock in nahezu jede beliebige Form fräsen. Dabei muss die Dreh- und Vorschubgeschwindigkeit der Fräse jedoch vorab manuell eingestellt werden. Die beiden Jungforscher aus Baden-Württemberg entwickelten gemeinsam mit Jannik Münz (18) aus Laupheim über einen Zeitraum von knapp drei Jahren eine innovative Regelung, mit der diese Parameter automatisch sowohl an die jeweilige Bearbeitungssituation als auch an den Abnutzungsgrad des Werkzeugs angepasst werden können. So reduziert sich der Werkzeugverschleiß um bis zu 80 Prozent. Technische Voraussetzung für die Echtzeitregelung sind eine genaue Messung der aktuellen Kräfte am Werkzeug über Sensoren, eine parallele Simulation zur Auswertung der Messwerte und die Umsetzung in eine schnelle Regelelektronik sowie die Integration der Hardware in die Maschine. Für ihr Jugend forscht Projekt erhielten die jungen Talente beim Bundesfinale 2017 den fünften Preis im Fachgebiet Technik sowie den Sonderpreis der Bundesbildungsministerin für eine Arbeit zum Thema „Zukunftsorientierte Technologien“. Das Projekt ist in Ulm sowohl am Schülerforschungszentrum Südwürttemberg als auch bei der ulrich GmbH & Co. KG entstanden

„Die Möglichkeit, prämierte Forschungsprojekte am Stand des BMBF fachkundigen Messebesuchern zu präsentieren, ist seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Förderaktivitäten für Jugend forscht Alumni“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Die Stiftung Jugend forscht e. V. fördert Alumni des Wettbewerbs mit verschiedenen Angeboten zur Berufsorientierung und auf allen Ausbildungsstufen. Auf diese Weise leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

 

 

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