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Internationaler Wettbewerb in FDS - (02.08.2015 )

Chinesische Gruppe beim KreativwettbewerbTop- Platzierungen für Jugend forscht-Schulen


Erstmals fand am 18. Juli 2015 im Eduard-von-Hallberger-Institut in Freudenstadt der internationale Jugend-Innovations- und –Design -Wettbewerb 2015, für den alle Jugend forscht-Schulen in Baden-Württemberg eine Einladung bekommen hatten, statt.
Bei der Veranstaltung waren über 200 SchülerInnen und deren BetreuerInnen aus China, Brasilien und Deutschland anwesend. Jede Gruppe musste eine technische und eine künstlerische Aufgabe lösen.
In der  Kategorie „Fahrzeugbau“ erhielt die Jugend forscht-Gruppe vom Leibniz-Gymnasium Rottweil mit Louis Bihl, Edwin GschSiegergruppen aus Rudersberg und Rottweilwentner und Dennis Schnepf, betreut von Frau Kleikamp,  den ersten Preis.   Knapp geschlagen von dem  Team aus Brasilien belegte Philip Falliano, Laura Bellmann und Daniela Noe vom Schulzentrum Rudersberg mit ihrer Betreuerin Frau Schuster  den zweiten Platz beim „Turmbau“, was eine besonders schwierige Disziplin war.  
Neben dem technischen Verständnis überzeugten beide Gruppen auch im kreativen Teil.  Besonders interessant war es, die Schüler aus anderen Ländern und deren Mentalität kennenzulernen.
 

 

Jungforscher auf der Mainau - (07.07.2015 )

Gruppenbild Mainau2015Die Lindauer Nobelpreisträgertagung am Bodensee fand am Freitag,  den 3. Juli 2015 mit der Nobelpreisträger-Schiffsfahrt zur Mainau und dem anspruchsvollen aber auch familiären Programm ihren Abschluss.
Auf Einladung des Wissenschafts- und Staatsministeriums waren auch die LandessiegerInnen Jugend forscht Baden-Württemberg und deren Betreuer an Bord der MS-Sonnenkönigin. Auf dem Schiff und auf der Insel Mainau ergaben sich interessante Gespräche mit den NobelpreisträgerInnen und internationalen Wissenschaftlern. 

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Tag der Wissenschaft - (25.06.2015 )

Jufo-Gruppe HaltingenWeniger Halt in Haltingen – ein Konzept für die Zukunftsstadt

Beim diesjährigen Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart, der am 20.06.2015 auf dem Campus in Vaihingen stattfand, ging es um die Stadt von morgen. Zum Thema „Mobilität und Energieverbrauch“ passte  besonders gut das Jugend forscht-Projekt von Marvin Baumann, Jelle Kübler und Florian Grzybek vom Kant-Gymnasium, Weil am Rhein.
In Haltingen, einem Vorort von Weil am Rhein, gibt es zu den Hauptverkehrszeiten vor allem durch unnötige Ampelschaltungen sehr lange Staus. Mit Hilfe eines theoretischen Modells und Analysen haben die drei Schüler eine perfekte Ampelzeit berechnet.  
Sicher war es für die Drei gewinnbringend,  dass sie mit Wissenschaftlern, die an den Nachbarständen Forschungsarbeiten zur Zukunftsstadt zeigten,  ihr Haltinger Konzept  diskutieren konnten.
Als regelrechter Eyecatcher erwies sich ihr Begleit-Projekt „Die perfekte Müslischale“, an dessen Entwicklung auch Robert Hennig beteiligt war.
Neben der Präsentation hatten die vier Abiturienten  genügend Zeit, die einzelnen Fachbereiche der Universität Stuttgart kennenzulernen.

 

Achema - (25.06.2015 )

Niklas Fauth und Janis StreibEin Bericht von Janis Streib und Niklas Fauth:

Am Sonntag, dem 14.6 ging es los: Als eines von drei Teams durften wir, Janis und Niklas, unser Projekt auf der „Achema“ in Frankfurt vorstellen. Die Achema ist eine internationale Leitmesse für die Prozessindustrie, und somit haben wir uns bereits im Vorfeld gedanken gemacht, mit welchen der vielen vertretenden Firmen wir auf jeden Fall in Kontakt treten möchten. Da wir davon ausgingen, dass wir auf der Messe viel Freizeit haben werden, haben wir beide noch jedemenge Bastelkram eingepackt und so erreichten wir mit viel zu schweren Koffern den Frankfurter Bahnhof. Kaum an der Messe angekommen waren wir allein von der schieren Größe dieser schwer beeindruckt. Zwar waren wir beide bereits auf großen Messen, aber den Aufbau einer solchen haben wir noch nie beobachtet. Wärend des ca 1km langen Weges über das Gelände zu unserer Halle fragten wir uns immer wieder, wie das alles bis zum nächsten Tag fertig werden sollte: Überall Müll, Stapler, LKWs – ein einziges Durcheinander.

Der Stand war schnell aufgebaut und so verbrachten wir den Rest des Tages damit, weiter an den Sensoren zu arbeiten. Leider war auch an den ersten zwei Messetagen nicht allzu viel los, da sich offensichtlich die wenigsten Firmen unseres Themengebiets für Forschung interessieren. Nachdem wir also auch diese Tage zum Weiterentwickeln von SensNet nutzen, wollten wir am Mittwoch direkt auf Firmen zugehen. Mit Laptops auf den Armen uns Sensoren in den Hosen- und Hemdtaschen gingen wir also durch die Messe und hielten Ausschau nach Firmen, die sich mit Sensortechnik beschäftigen. Allesamt waren sie sehr interessiert an SensNet, und wir hatten einige interessante Gespräche. Langsam erfuhren wir auch mehr und mehr, wie die Industrie unser Problem gelöst hat: mit den zwei konkurrierenden Funkstandards „ISA100“ und „WirelessHART“. Beide waren auf der Messe vertreten, und für Donnerstag nahmen wir uns vor, diese Stände zu besuchen.

Zuerst gingen wir zu ISA100, dem weniger verbreitetem Protokoll. Auf englisch erklärten wir den Vertretern unser Projekt, sichtlich beeindruckt konnten sie uns jedoch leider nicht weiterhelfen: Als Marketingvertreter hatten sie wenig Ahnung vom verwendete Protokoll. Bei der texanischen Firma WirelessHART hatten wir dafür mehr Glück: Hier trafen wir einen der Entwickler. Nach langer Diskussion über unser Protokoll fragten wir nach, wie es denn die Industrie gelöst hat – und waren erstaunt: Offenbar war unsere Lösung intuitiv so nah an WirelessHART, einem etabliertem Funkstandard, dass uns der Entwickler nicht viel mehr sagen konnte – aus Geheimhaltungsgründen. In Paketlänge, Paketorganisation und sogar in der Identifizierung der Sensoren ist SensNet nahe am Stand der Technik. Selbstverständlich haben wir Kontaktdaten getauscht – und hoffen, einen Einblick in das WirelessHART Protokoll erhalten zu können. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die Industrie ein Problem gelöst hat. Ganz besonders, wenn man sich ohne jegliche Verbindungen mit dem selben Thema beschäftigt hat.

Im Großen und Ganzen war die Messe also ein voller Erfolg: Wir konnten neue und weiterführende Kontakte knüpfen, haben nette Leute kennen gelernt und einen faszinierenden Einblick in die Industrie gewonnen. Insofern vielen Dank an Jugend forscht, dass uns diese einmalige Gelegenheit möglich gemacht wurde!

 

Technik zum Anfassen - (16.06.2015 )

VDI Haus VaihingenVDI HausVDI Haus

 

 

 

 

Im VDI-Haus in Stuttgart-Vaihingen fand am 13. Juni anlässlich des 40-jährigen Bestehens ein Tag der offenen Tür statt. Nach den Grußworten besuchte Verkehrsminister Hermann die Aussteller, wobei er sich besonders für das blickgesteuerte Kurvenlicht von Leonard John und Nicolas Kessler (KIT, Schubart-Gymnasium Aalen) interessierte. 
Desweiteren präsentierten Benjamin Moosherr (Kreigymnasium Riedlingen) eine  neue Sensorik für eine nachgeführte Photovoltaik, Niklas Fauth und Janis Streib (Kepler-Seminar für Naturwissenschaften, Stuttgart; Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach am Neckar , KIT) vernetzte Sensoren zur Umweltmessung (SensNet) und Phil Erle (Robert Bosch GmbH, Reutlingen) Tesla Beats - die spannungsgeladene, elektronische Musik.
Da zu den Gästen insbesondere Ingenieure gehörten, konnten unsere Aussteller Fachgespräche führen und Kontakte knüpfen. Daneben konnten neue Entwicklungen besichtigt werden, sodass es für unsere Jungforscher ein sehr informativer Tag war.