Alles, was mit der belebten Umwelt zu tun hat, passt ins Fachgebiet Biologie: Mikroorganismen lassen sich näher anschauen oder Wildtiere beobachten, Pflanzen bestimmen, Lebensgemeinschaften unter die Lupe nehmen oder Gewässer und Boden biologisch analysieren. Auch molekularbiologische, biomedizinische und biochemische Fragestellungen gehören in dieses Fachgebiet.
Schon die Allerkleinsten haben die Möglichkeit, sich hier zu betätigen: Viele besitzen ein Haustier, das sie beobachten können, und Dutzende von Forscherkarrieren begannen mit dem Studium von Kressepflanzen unter verschiedenen Bedingungen. Gerade in der Biologie macht das Beobachten und Untersuchen in einer Gruppe besonders viel Spaß.
Bei Forschungsarbeiten mit Tieren und Pflanzen müssen die in Deutschland geltenden Tier-, Natur- und Artenschutzgesetze streng eingehalten werden. Für jeden Tierversuch muss – in der Regel vor Beginn der Arbeit – eine schriftliche Genehmigung eines Tierschutzbeauftragten oder des Forschungsinstituts, an dem das Projekt durchgeführt wird, vorliegen. Diese Genehmigung ist dem zuständigen Wettbewerbsleiter zusammen mit der Langfassung der Arbeit zu übermitteln. Ohne die Genehmigung sind mit Wirbeltieren nur rein beobachtende Arbeiten in der natürlichen Umwelt der Tiere erlaubt.
Zur Anregung hier die Themen einiger Wettbewerbsarbeiten der vergangenen Jahre aus der Sparte "Jugend forscht":
... aus der Sparte "Schüler experimentieren":