Unternehmen und öffentliche wie private Institutionen können sich durch ein Engagement bei der Stiftung Jugend forscht e. V. gezielt und nachhaltig für den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland einsetzen - vor allem als Patenunternehmen, Preisstifter und/oder Förderer.
Patenunternehmen von Jugend forscht richten einmal im Jahr als Gastgeber die Regional- und Landeswettbewerbe aus. Sie sind für deren Ablauf verantwortlich: von der Bereitstellung von Räumen über die Unterbringung der Teilnehmer und Juroren sowie die Finanzierung der Fachgebietspreise bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei werden sie von den ehrenamtlich tätigen Wettbewerbsleitern, zumeist Lehrer, unterstützt. Den Bundeswettbewerb veranstaltet die Geschäftsstelle der Stiftung Jugend forscht e. V. gemeinsam mit einem jährlich wechselnden Bundespatenunternehmen.
Preisstifter von Jugend forscht loben zusätzliche Preise für die Wettbewerbe aus. Dabei können sich Unternehmen auf allen oder ausgewählten Regional- und Landesausscheidungen engagieren. Zu den Preisstiftern zählen unter anderem das Bundesarbeitsministerium, das Bundeswirtschaftsministerium, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Auch der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin stiften für den Bundeswettbewerb eigene Sonderpreise.
Förderer von Jugend forscht unterstützen den Wettbewerb durch Geld- und/oder Sachleistungen im Wert von mindestens 10.000 EUR p. a. über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren. Die Fördermittel können beispielsweise in einen bestehenden Sponsorpool eingehen oder zur Gründung eines neuen führen. Die Sponsorpools unterstützen Wettbewerbsteilnehmer bei der Erstellung ihrer Forschungsarbeiten, insbesondere durch finanzielle Hilfe bei der Anschaffung von Materialien und Geräten. Ein Förderer kann auch andere Verwendungszwecke seiner Zuwendung bestimmen und damit weitere Aktivitäten von Jugend forscht ermöglichen.
Die offiziellen Titel „Patenunternehmen/Preisstifter/Förderer von Jugend forscht" dürfen zur internen wie externen Kommunikation - beispielsweise auch auf dem Briefpapier - genutzt werden. Eine Produktwerbung ist allerdings grundsätzlich ausgeschlossen. Die Stiftung Jugend forscht e. V. positioniert ihre Kooperationspartner entsprechend in der eigenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie in der internen Kommunikation, auch mit Fokus auf bestimmte Zielgruppen.
Jede Unterstützung der Stiftung Jugend forscht e. V. kommt den jungen Forscherinnen und Forschern direkt zugute - und erfüllt auf diese Weise ein Ziel, das nicht nur der Vereinssatzung entspricht, sondern auch einen hohen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Stellenwert hat: die gezielte und nachhaltige Förderung des natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 1965 haben sich mehr als 130 000 Jugendliche an Jugend forscht beteiligt.
Nicht nur die Teilnehmer, auch die Partner sind Gewinner des Wettbewerbs. Sie profitieren vom hohen Bekanntheitsgrad, dem ausgezeichneten Ruf und der großen gesellschaftlichen Akzeptanz von Jugend forscht durch einen gezielten Imagetransfer. Der Wettbewerb bietet seinen Partnern eine einzigartige Plattform, sich und die eigenen Aktivitäten öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Zugleich nutzen sie das breite und kontinuierlich steigende Medieninteresse an Jugend forscht. So sind in der Wettbewerbsrunde 2005 bundesweit fast 11 900 Artikel in Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Auch im Radio und Fernsehen ist die Berichterstattung über den Wettbewerb eine „feste Größe" - nicht nur in Wissenschaftsmagazinen oder Nachrichtensendungen wie Tagesschau, Tagesthemen und heute. Ob bei der externen und internen Kommunikation, bei der Personalgewinnung oder der Pflege des eigenen Standorts: Die Partner von Jugend forscht profitieren auf vielfältige Weise von ihrem Engagement.
Weitere Informationen finden Sie unter www.jugend-forscht.de.