Aktuelles
31. Mai 2026
Das Bundesfinale 2026
Bundesbildungsministerin Karin Prien kürt die Bundessiegerinnen und Bundessieger 2026 in Herzogenaurach | Deutschlands beste MINT-Talente beim 61. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb bei Schaeffler ausgezeichnet
Die Bundessiegerinnen und Bundessieger des Jugend forscht Bundesfinales 2026 stehen fest. Deutschlands beste Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wurden am 31.05.2026 vor mehr als 1 000 Gästen bei Schaeffler in Herzogenaurach ausgezeichnet. Bei der Siegerehrung anwesend waren Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sowie Georg F. W. Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG.
Die Ergebnisse aus und für Baden-Württemberg:
- Der Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit ging an Julian Scharnowski (20) aus dem Jugendforschungszentrum Heilbronn. Bei seinem Technik-Projekt „DieVaP!- Die Vakuumpinzette“ konstruierte er eine spezielle, kostengünstige Vakuumpinzette. Mit ihr lassen sich mittels Unterdruck winzige Elektronikbauteile präzise auf Platinen platzieren.
- Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften sicherten sich Alexander Leukert (17) und Leon Heinisch (18) vom Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen sowohl den Bundessieg, dotiert mit 2.500 EUR als auch den Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Astronomie, ebenfalls mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 EUR dotiert. Die beiden Jungforscher befassten und simulierten das sogenannte Dreikörperproblem in der Raumfahrt. Die Herausforderung: Die exakte Berechnung der Flugbahnen von drei sich gegenseitig anziehenden Körpern (z. B. Stern, Planet, Mond) ist mathematisch unmöglich. Ihre Lösung: die beiden entwickelten ein eigenes mathematisches Modell mit dem sie nachweisen konnten, dass in der Nähe spezifischer Punkte zwischen Planet und Monden kleine, geschlossene Umlaufbahnen für Satelliten möglich sind, und bewiesen, dass diese stabil sind.
- Luc Bischoff (19) vom Beruflichen Schulzentrum Leonberg erhielt mit seinem Projekt „The Brett“ im Fachgebiet Arbeitswelt den Preis für eine interdisziplinäre Arbeit mit Bezug zur Elektronik.
- Im Fachgebiet Biologie erhielten Dennis Schneider (19) und Marah Stehle (19) von der Edith-Stein-Schule Ravensburg den 5. Preis für eine Arbeit zum Thema „Nachwachsende Rohstoffe“ für ihr Projekt „Torf ade“.
- Annika Obert (16) vom Marta Schanzenbach Gymnasium Gengenbach erhielt im Fachgebiet Chemie für ihr Projekt „Entwicklung eines Berliner-Weiß-Blau-Grün-Baun-Akkumulators“ den Preis für die Verknüpfung von Theorie mit chemischer Praxis.
- Ebenfalls einen 4. Preis erhielten Johann Hofmannn (17) und Till Kuhny (16) vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach für ihr Projekt „Das verhexte Pendel“ im Fachgebiet Physik.
- „UK-LA 2: Intelligente Unkrautvernichtung“ heißt das Technik-Projekt von Noah Schittenhelm (18) und Maximilian Scheible (18) vom Gymnasium Überlingen. Sie gewannen den 3. Preis.
- Alois Bachmann (19) von der Universität Heidelberg erhielt für sein Projekt „dynActivation“ erhielt im Fachgebiet Mathematik/Informatik den Sonderpreis für eine Arbeit, die in besonderer Weise den Nutzen der Informatik verdeutlicht.
- Ebenfalls im Fachgebiet Mathematik/Informatik bekamen Arthur Messerschmidt (18) und Eric Frommherz (18) vom Hector Seminar Karlsruhe für ihr Projekt „MathBattery“ den Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Elektronik, Energie- und Informationstechnik.
Herzlichen Glückwunsch allen Preisträger/-innen und allen Teilnehmer/-innen des Bundeswettbewerbs 2026!
Siegerliste | Preisträgerbroschüre | Festschrift
Kurzbeschreibungen aller Projekte, Fotos, Videos, die virtuelle Wettbewerbsausstellung sowie weiterführende Infos gibt es unter www.jugend-forscht.de.
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Wer kann mitmachen?
Am Wettbewerb können Kinder/Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen/Schüler müssen im Anmeldejahr mind. die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden (Stichtag 31. Dezember). Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams.Projektanmeldung
Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.Detailinfos zur Teilnahme hier!
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Anmeldeschluss
30.11.2025, 23:59 Uhr
Abgabe für die schriftlichen Ausarbeitungen
für die Regionalwettbewerbe: 18.01.2026Regionalwettbewerbe
Die Regionalwettbewerbe finden im Februar bis Anfang März 2026 statt.Landeswettbewerbe
Jugend forscht: 25.-27. März 2026 an der Hochschule Aalen
Jugend forscht junior: 07.-08. Mai 2026 in der volksbankmesse BalingenBundeswettbewerb
28.-31. Mai 2026 in HerzogenaurachWettbewerb 2026Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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