Aktuelles
2. April 2026
61. Bundeswettbewerb vom 28. bis 31. Mai bei Schaeffler in Herzogenaurach
Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher befinden sich auf der Zielgeraden: Die jungen Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fiebern dem 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht entgegen, der Ende Mai 2026 bei Schaeffler in Herzogenaurach stattfindet. In den kommenden zwei Wochen werden die letzten Teilnehmenden des Bundesfinales auf Landesebene ermittelt. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ hatten sich bundesweit 11 327 Kinder und Jugendliche für die aktuelle Wettbewerbsrunde angemeldet. Der Bundeswettbewerb 2026 wird gemeinsam von Schaeffler als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V. ausgerichtet.
„Wir blicken mit großer Vorfreude auf die spannenden und innovativen Projekte, die uns die Finalistinnen und Finalisten beim diesjährigen Bundesfinale vorstellen werden“, sagt Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Die Forschungsarbeiten belegen, dass es in Deutschland eine beachtliche Zahl junger Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Eigeninitiative, Leistungswillen und ausgeprägter Problemlösungskompetenz gibt, die Verantwortung übernimmt und sich für eine nachhaltige sowie innovationsorientierte Entwicklung einsetzt. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit macht das Mut und unterstreicht die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.“
Eine Reihe vielversprechender Forschungstalente hat sich auf den Landeswettbewerben bereits für das 61. Bundesfinale qualifiziert. So werden drei Jungforschende eine selbst programmierte, interaktive Lernwebsite präsentieren, auf der Jugendliche spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) erlernen können. In einer simulierten Schule bearbeiten sie verschiedene Aufgabentypen, hinterfragen KI-Antworten dabei kritisch und erwerben so Kenntnisse zu Chancen, Risiken sowie Datenschutzaspekten von KI-Systemen. An den Start geht auch ein Forschungsprojekt, das sich mit der Schwarmintelligenz bestimmter Ameisenarten befasst. Untersucht wurde dabei, wie sich erfolgreiche Verhaltensstrategien der Tiere für die Optimierung von Prozessen gesellschaftlicher Systeme nutzen lassen. Beim Bundesfinale zu sehen ist darüber hinaus ein von einer Jungforscherin selbst konstruiertes Winglet für Flugzeugflügel. Dieser Aufsatz am Ende der Tragflächen kann seine Form je nach Flugbedingung automatisch anpassen, was den Luftwiderstand verringert und so den Treibstoffverbrauch messbar senkt.
„Mit der Bundespatenschaft für das 61. Finale von Jugend forscht wollen wir uns für mehr Innovation und Pioniergeist einsetzen und übernehmen zugleich gesellschaftliche Verantwortung. Wir sind stolz darauf, dass wir diesen wichtigen Wettbewerb bei uns in Herzogenaurach ausrichten dürfen und freuen uns darauf, den Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern eine Bühne für ihre spannenden und zukunftsweisenden Projekte zu bieten“, sagt Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG und Bundespatenbeauftragter. „Als Motion Technology Company verstehen wir uns als starker Partner, um Neugier für Technologie und Innovation zu entfachen und junge Talente zu fördern.”
Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden sich weitere herausragende Projekte in den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik für das Bundesfinale qualifizieren. In den Bundesländern Thüringen (01.04.), Hamburg (10.04.), Sachsen-Anhalt (10.04.) und Bayern (15.04.) besteht noch die Möglichkeit, sich auf Landesebene einen Eindruck von den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verschaffen. Informationen zu allen Landessiegerinnen und Landessiegern dieser Wettbewerbsrunde gibt es unter www.jugend-forscht.de.
Das 61. Bundesfinale Jugend forscht findet vom 28. bis 31. Mai 2026 bei Schaeffler in Herzogenaurach statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien können sich während des gesamten Bundeswettbewerbs umfassend über die Forschungsprojekte der jungen MINT-Talente informieren. Die Siegerinnen, Sieger und Platzierten werden am Sonntag, 31. Mai 2026, 11:00 Uhr, im Rahmen der Siegerehrung ausgezeichnet.
Pressekontakte:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
040 374709-40
presse@jugend-forscht.de | www.jugend-forscht.de
Offizielle Pressemitteilung hier.
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Wer kann mitmachen?
Am Wettbewerb können Kinder/Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen/Schüler müssen im Anmeldejahr mind. die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden (Stichtag 31. Dezember). Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams.Projektanmeldung
Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.Detailinfos zur Teilnahme hier!
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Anmeldeschluss
30.11.2025, 23:59 Uhr
Abgabe für die schriftlichen Ausarbeitungen
für die Regionalwettbewerbe: 18.01.2026Regionalwettbewerbe
Die Regionalwettbewerbe finden im Februar bis Anfang März 2026 statt.Landeswettbewerbe
Jugend forscht: 25.-27. März 2026 an der Hochschule Aalen
Jugend forscht junior: 07.-08. Mai 2026 in der volksbankmesse BalingenBundeswettbewerb
28.-31. Mai 2026 in HerzogenaurachWettbewerb 2026Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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