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Das war der Landeswettbewerb Jugend forscht junior 2026 – Ergebnisse!

Zum 16. Mal richtete die Stadt Balingen am 7. und 8. Mai 2026 in der volksbankmesse den Landeswettbewerb Jugend forscht junior (eh. Schüler experimentieren) Baden-Württemberg aus. Die 61. Wettbewerbsrunde von Europas größtem Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik startete im Juli 2025 unter dem Motto „Maximale Perspektive“.

Über die 11 Regionalwettbewerbe Baden-Württembergs qualifizierten sich aus 829 Projekten mit 1.561 Jungforscherinnen und Jungforschern die 108 besten Talente mit ihren 61 Projekten zum Landesfinale in Balingen.
Die Sieger wurden bei der Preisverleihung am Freitag, 8. Mai 2026 durch die Wettbewerbsleiterin Lia Hasenmaier, Oberbürgermeister Abel, Dr. Frank Zuther von der Stiftung Jugend forscht e. V. und den Patenbeauftragten Ralf Eppler ausgezeichnet. Als Ehrengäste durfte Frau Ministerin Dr. Nicole Hofmeister-Kraut begrüßt werden, Frau Ministerin Theresa Schopper wendete sich über ein Video-Grußwort an die kleinen Forscher. Die Feierstunde wurde musikalisch durch die Band der Jugendmusikschule Balingen und tänzerisch durch die Rainbow Flamingos des VfL Ostdorf umrahmt.

Die Landessieger/-innen:

  • Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Jonathan Quinzler (12) vom Wilhelms-Gymnasium in Stuttgart. Er entwickelten eine Wasserwaage, die mit einem Mikrocontroller ausgestattet ist. Dadurch kann sie verschiedene Berechnungen durchführen, um die Arbeit zu erleichtern und mögliche Fehler auf der Baustelle zu vermeiden.
  • Mia Busch (13) und Amalia Grunwald (14) vom Hans-Thomas-Gymnasium in Lörrach siegten in Biologie. Sie befassten sich mit der Gefahr nuklearer Angriffe, die Wirkung der Strahlung auf Menschen und warum manche Pilze in radioaktiven Umgebungen so widerstandsfähig sind.
  • Im Fachbereich Chemie konnten Pascal Scherr (14), Jonathan Traub (15) und Ronja Matena (15) von der Max-Eyth-Realschule in Backnang die Jury begeistern. Sie entwickelten ihr eigenes Öko-Waschmittel aus Kastanien: „Saponil“. Dabei untersuchten sie die herkömmlichen Waschmittel, ihre Inhaltsstoffe und die PVA-Hüllen von Pods.
  • Kim Sophie Tobert (15) und Emilie Gu (14) vom Leibniz-Gymnasium Rottweil überzeugten im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften mit ihrer Vorstellung vom Potenzial der Agri-Photovoltaik. Ihr Ziel war es zu beweisen, dass Agri-PV die Landwirtschaft der Zukunft ist.
  • Tobias Hentschel (11) vom Gymnasium in Balingen konnte im Bereich Mathematik/Informatik begeistern. Er entwickelte einen Prototyp mit Mikrocontrollern, die es ermöglichen, die Wartezeit in der Mensa zu optimieren.
  • In Physik setzte sich Felix Hauser (11) vom Marie-Curie-Gymnasium in Kirchzarten mit Salzkartoffeln auseinander. Er untersuchte, ob Kartoffeln beim Kochen wirklich Salz aufnehmen und wenn ja, wie viel. Dies fand er durch das Messen der Leitfähigkeit des Kochwassers heraus.
  • Technik-Landessieger wurde Manuel Becherer (15) von der Realschule in Neuried. Er regenerierte ältere Blei-Akkus mit Kapazitätsverlust. Dabei desulfierte es die internen Bleiplatten, da diese das Hauptverschleißteil eines Akkus sind.
  • Mit dem Landessieg für das beste interdisziplinäre Projekt wurde Nero Frank (13) vom Robert-Mayer-Gymnasium in Heilbronn ausgezeichnet. Er entwickelte den erweiterbaren KI-Assistent „NerioAI“. Dieser hilft bei täglichen Aufgaben, wie dem Organisieren von Terminen oder dem Schreiben von E-Mails. Ort der Projekterstellung war das Jugendforschungszentrum Heilbronn.

Alle Platzierung enthält die offizielle Siegerliste; die vollständigen Projektbeschreibungen und weitere Infos rund um Jugend forscht junior in Balingen finden Sie in der Wettbewerbsbroschüre.

In der Jugend forscht Sparte „junior“ ist der Landeswettbewerb in Balingen die höchste Wettbewerbsebene.
Ermöglicht wurde die Durchführung der Veranstaltung durch Unterstützung der Reinhold-Beitlich-Stiftung und sowie einer Vielzahl an Unterstützern aus der gesamten Region.

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